Psychologische Praxis Grether

Psychotherapeutische Praxis Grether                         kassenärztliche Zulassung

für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene (bis 21 Jahren)

Umfangreiche Diagnostik & Beratung   Psychotherapie    Neuro-/Biofeedback    Spezialisierung Traumatherapie    online Termine möglich

 

grether@praxis-hn.de               0174 4512790 (montags & dienstags 8:20-10:00)

Traumatherapie und Krisenintervention

Sicheren Boden finden nach dem Trauma

Traumatische Erfahrungen können das Leben tiefgreifend erschüttern. Gefühle von Angst, Ohnmacht, innerer Leere oder permanenter Anspannung sind häufige Folgen – bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.

In der Praxis von Frau Grether erhalten Betroffene eine qualifizierte, wissenschaftlich fundierte Traumatherapie, die auf Stabilität, Sicherheit und nachhaltige Verarbeitung ausgerichtet ist. Ziel ist es, traumatische Erfahrungen behutsam zu integrieren und neue Lebensqualität zu ermöglichen.

Qualifizierte Psychotraumatherapie & Krisenintervention

Die Praxis bietet spezielle Psychotraumatherapie nach den Standards der Deutschen Gesellschaft für Psychotraumatologie (DeGPT) sowie Krisenintervention an.

Krisenintervention kann insbesondere:

  • unmittelbar nach einem traumatischen Ereignis
  • oder zur Stabilisierung vor Beginn einer Traumatherapie
  • sinnvoll sein.

Die Behandlung erfolgt stets:

  • individuell angepasst
  • ressourcenorientiert
  • strukturiert und transparent
  • Traumatherapeutische Methoden

Je nach Alter, Belastung und Zielsetzung kommen wissenschaftlich anerkannte Verfahren zum Einsatz, u. a.:

  • Traumafokussierte kognitive Verhaltenstherapie (Tf-KVT)
  • EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing)
  • Prolongierte Exposition (PE)
  • Narrative Expositionstherapie (NET)
  • IRRT (Imagery Rescripting and Reprocessing Therapy)
  • DBT-PTBS & Skillstraining

Die Auswahl der Methode erfolgt sorgfältig und individuell – Sicherheit und Stabilisierung haben stets Vorrang.

Behandelte Traumafolgestörungen

Behandelt werden u.a.:

  • Monotraumata, z.B.
    Unfälle, medizinische Eingriffe, Gewalterfahrungen, Mord-/Todschlag
  • Bindungs- und Entwicklungstraumata, z.B.
    emotionale Vernachlässigung, Missbrauch
  • Mehrfach- und Kollektivtraumatisierungen, z.B.
    Krieg, Flucht, politische Gewalt, Gefangenschaft
  • Weitere Beispiele: sexueller Missbrauch, Mobbing, Trennungserfahrungen, Naturkatastrophen, berufliche Traumatisierung.

 

Sprache & Setting


Die Traumatherapie wird in deutscher Sprache angeboten.
Bei Bedarf ist dolmetschergestützte Traumatherapie möglich, sofern die Finanzierung der Sprachmittlung gesichert ist.

In der Praxis wurden u. a. Therapien mit Sprachmittlung in folgenden Sprachen durchgeführt:
Pashtu, Farsi/Dari, Somali, Fulfulde, Susu, Türkisch, Ukrainisch, Russisch, Arabisch, Französisch.

Die Termine finden je nach Bedarf:

  • mehrmals wöchentlich bis zweiwöchentlich
  • in der Praxis, online oder in begründeten Ausnahmefällen im häuslichen Umfeld statt.
  • Qualitätsstandards & fachliche Absicherung

Die Praxis arbeitet nach klar definierten Qualitätsstandards:

  • Behandlung durch approbierte Psychotherapeut*innen
  • traumaspezifische Qualifikation
  • regelmäßige Einzel- und Gruppensupervision
  • kontinuierliche Fort- und Weiterbildung
  • Diese Standards gelten für alle in der Praxis tätigen Therapeut*innen.

 

Fachliche Leitung & Haltung der Praxis

Die fachliche Leitung der Praxis liegt bei Frau Grether,
Psychologin (M.Sc.), approbierte Psychotherapeutin (VT) für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit Heilerlaubnis für Psychotherapie aller Altersgruppen.

Frau Grether verfügt über:

  • eine über zehnjährige universitäre und postgraduale Ausbildung
  • langjährige klinische Erfahrung in ambulanten, stationären und geschützten Settings
  • Leitungserfahrung in einer Traumaambulanz
  • Dozententätigkeit an Universitäten und Ausbildungsinstituten

Warum qualifizierte Traumatherapie entscheidend ist

In ihrer früheren Tätigkeit in einer Traumaambulanz + Psychosozialen Zentrum (PSZ) war Frau Grether die einzige approbierte Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin. Ein Großteil der Behandlungen wurde dort von Personen ohne abgeschlossene psychotherapeutische Ausbildung durchgeführt, teilweise ohne ausreichende Supervision. In einzelnen Fällen führte dies zu schwerwiegenden Verschlechterungen, unter anderem zu dissoziativen Zuständen mit wiederholten stationären Aufenthalten.

Diese Erfahrungen prägen die Haltung der Praxis: Traumatherapie erfordert Fachkompetenz, Erfahrung und Verantwortung.

 

Orientierung für Betroffene: Woran erkennt man qualifizierte Traumatherapie?

Der Begriff „Therapeut*in“ ist in Deutschland nicht geschützt. Eine qualifizierte Traumatherapie sollte daher folgende Kriterien erfüllen:

  • Approbation als Psychologischer oder Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin (NICHT Heilpraktiker für Psychotherapie)
  • traumaspezifische Weiterbildung (z. B. DeGPT)
  • regelmäßige Supervision
  • transparente Behandlungskonzepte

Eine Übersicht approbierter Psychotherapeut*innen finden Sie u.a. über die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) oder Ihre Krankenkasse.

 

Unser Anspruch

Die Praxis versteht sich als Teil der psychotherapeutischen Primärversorgung und setzt sich für eine qualitätsgesicherte, verantwortungsvolle Traumatherapie ein.

Wenn Sie Fragen haben oder unsicher sind, ob ein Angebot für Sie oder Ihr Kind geeignet ist, nehmen Sie gern Kontakt auf.


Wir begleiten Sie fachlich fundiert und mit klarer Haltung.

Traumatherapie mit geflüchteten Menschen

Geflüchtete Kinder, Jugendliche und Erwachsene haben häufig schwere traumatische Erfahrungen gemacht – darunter Krieg, Flucht, politische Verfolgung, Inhaftierung sowie körperliche oder sexualisierte Gewalt. Diese Erlebnisse wirken oft lange nach und können zu erheblichen psychischen Belastungen führen.

In der Praxis von Frau Grether wird kultursensible, qualifizierte Traumatherapie für geflüchtete Menschen angeboten. Die Behandlung erfolgt bei Bedarf dolmetschergestützt und in enger Zusammenarbeit mit erfahrenen, professionell geschulten Sprachmittler*innen.

Zentrale Grundsätze der Behandlung sind:

  • fachliche Sicherheit und traumaspezifische Kompetenz
  • Respekt gegenüber kulturellen Hintergründen und individuellen Lebensgeschichten
  • eine klare therapeutische Struktur und transparente Rollenverteilung

Schutz vor Retraumatisierung

Die Therapie orientiert sich an wissenschaftlich fundierten Verfahren der Psychotraumatherapie und wird individuell an Alter, Belastung, Sprachkompetenz und aktuelle Lebenssituation angepasst.

Kulturelle Vielfalt wird dabei nicht als Hürde, sondern als Teil der therapeutischen Arbeit verstanden.
Die Praxis folgt der klaren Haltung:
Wirksame Traumatherapie darf nicht an sprachlichen oder kulturellen Grenzen scheitern.

 

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